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Die Ursachen der Entstehung von Osteoporose (Knochenschwund) sind durchaus auf mehre Faktoren zurückzuführen. Hier wirken genetische, endokrine, mechanische und ernährungsbedingte Faktoren individuell unterschiedlich stark zusammen, bevor sich das Krankheitsbild der Osteoporose manifestiert. Beleuchten wir den ernährungsbedingten Faktor, so sehen wir, dass die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes bzw. die Vermeidung von Übersäuerung, im Stoffwechsel nur auf Kosten des Knochenmineralgehaltes funktioniert. Eine Übersäuerung (Azidose) im zellularen Stoffwechsel ruft die Freisetzung von Kalzium aus dem Knochen hervor. Das Kalzium dient der Säurepufferung d.h. Neutralisation von anfallenden sauren Stoffwechselprodukten. Durch die zelluläre Übersäuerung wird die Aktivität der knochenabbauenden Zellen gesteigert und die der knochenaufbauenden Zellen gehemmt. Wissenschaftliche Studien zur Ursache von OsteoporoseEs gibt immer mehr wissenschaftliche Literatur, die den Zusammenhang von einer säurebildenden Ernährungsweise und einem zunehmenden Knochenabbau bzw. Osteoporose einerseits und einer basenbildenden Ernährungsweise und einem verbesserten Knochenaufbau andererseits wissenschaftlich untermauert. Beispielsweise ist von einem Zusammenhang zwischen vorliegendenden latenten oder manifesten Azidosen im Körperstoffwechsel und der Knochendichte bzw. der Häufigkeit von Knochenbrüchen auszugehen. Die Literatur geht stellenweise bis ins 19. Jahrhundert zurück. Einige wenige Darstellungen sind hier erwähnt:
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