Empfehlungen bei Osteoporose


Empfehlungen aufgrund wissenschaftlicher Studien

 Was können Sie also tun, um einer bereits eingetretenen Osteoporose (Knochenschwund) entgegenzuwirken oder eine wirkungsvolle Prävention durchzuführen, um Osteoporose zu vermeiden,. Sie können den ernährungsbedingten Faktor durch einfache Schritte positiv und nachhaltig beeinflussen:

  • Ernährungsumstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung - Zufuhr von basenreicher, pflanzlicher Nahrungsergänzung oder basischen Mineralsalzen um die Säureentstehung und die Säureausscheidung zu verringen - bei Gemischtköstlern ist bei deutlich höherer Säureausscheidung auch eine erhöhte Kalziumausscheidung festzustellen (Ball und Maughan, 1997) - dies kann durch die Zufuhr eines Basensalzes (z.B. Natriumbikarbonat) deutlich vermindert werden (Lutz, 1984)
  • Bei der Zufuhr des Basensalzes (Basentrunk) sollte man den Charakter einer Kur nicht aus dem Auge verlieren – eine stetige Zufuhr ist nicht empfehlenswert
  • Entlastung der Säureausscheidung durch basische Bäder, da hier die Säureausscheidung über die Niere reduziert wird und damit auch der Kalziumverlust im Urin minimiert wird.
  • Vermeiden Sie übersteigerte Diäten, Entschlackungskuren (Schlackenlösen mittels Entschlackungstee) oder Fastenkuren, wenn Sie bereits an Osteoporose erkrankt sind – die Kuren können zu einer akuten Übersäuerung (Ketoazidose) führen, die einen vermehrten Mineralbedarf bedingt (Grinspoon et al., 1995)
  • Achten Sie als Frau nach den Wechseljahren ganz besonders auf die Prävention, da die Säurepufferung in der Gebärmutterschleimhaut entfällt. Durch Zuführung eines Mineralsalzes konnte nach der Menopause die Knochenresorption vermindert und die Knochenneubildung erhöht werden (Sebastian et al., 1994)

Interessieren Sie sich für die Details der einzelnen wissenschaftlichen Studien, so können Sie diese nachlesen unter www.saeure-basen-forum.de


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