Osteoporose im Alter


Mit zunehmender Lebenserwartung nimmt die Anzahl der Knochenbrüche, insbesondere der Hüftfrakturen, dramatisch zu, auch die Erkrankungen an Osteoporose. Dies hängt u.a. mit mehreren altersbedingten Faktoren des Säure-Basen- Haushaltes zusammen. Auch bei gleichbleibend konstanter Basenversorgung gibt es eine altersbedingte Verringerung der  Möglichkeit der Säureausscheidung. Das bedeutet dass mit zunehmendem Alter die Ausgleichsfunktion des Knochenmaterials mehr und mehr in Anspruch genommen wird. Bei einer chronischen Übersäuerung ist der Effekt um ein vielfaches stärker. Ohne entsprechende Gegenmaßnahme wird ein altersbedingter Knochenabbau bzw. Osteoporose unvermeidlich. 

  • Hierbei wird einerseits die Prävention in jungen Jahren überdeutlich. Eine basenreiche Ernährung ist von größter Wichtigkeit, damit das Knochengerüst in jungen Jahren so gut als möglich gestärkt ist. 
  • Anderseits gewinnt die Prävention im Alter eine besondere Wichtigkeit, da selbst bei gleichbleibender guter Basenversorgung der Knochenabbau möglich ist (Frassetto et al., 1996). Deshalb muss man im Alter auf eine verstärke Zufuhr von basenspendenden Lebensmitteln achten.

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