Seborrhoisches Ekzem
und Haarausfall
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Seborrhoische Dermatitis Das Seborrhoische Ekzem wird auch als Seborrhoische Dermatitis bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Kopfhaut oder bestimmter Kopfhautbereiche. Die Entzündung auf der Kopfhaut geht oft einher mit Entzündungen der Haut im Genitalbereich, im Brustbereich, Nase, Ohren oder unter den Achseln. Typisches Erkennungszeichen ist die vermehrte Schuppung - wobei sich hierbei nicht um klassiche Kopfschuppen handelt, sondern um eine ständige Ablösung der obersten Hautschichten aufgrund der erhöhten Zellteilung bedingt durch den Entzündungsherd. Die Entzündung als solche wird verursacht durch eine starke Verpilzung der betroffenen Hautpartien – die Pityrosporumpilze. Ein bakterieller Befall wird ebenfalls oft beobachtet. Aus Sicht des Säure-Basen-Haushaltes bilden saure Hautausscheidungen die Grundlage für ein saures Hautmilieu. In diesem durch die Haare leicht warmen, sauren Milieu ensteht der ideale Nährboden für Pilze. Bedingt durch Schweiß und Fettausscheidung auf der Kopfhaut bilden sich die klebrigen Schuppen - der Nährboden für Bakterien.
Begleitet wird diese Kopfhautentzündung oft mit Haarausfall verschiedenen Ausmaßes - das reicht bei einer kaum merklichen Entzündung und diffusem Haarausfall bis zu großflächigen klebrigen Schuppen mit massivem lokalem Haarausfall. Durch die Entzündung wird die Haarwurzel gereizt oder ist zum Teil selbst von der Entzündung betroffen. Hält die Entzündung permanent an oder kann sie sogar zu einer Vernarbung der Kopfhaut führen – dies wäre eine irreparablen Schädigung des Haarfollikels.
Zur lokalen Behandlung der Entzündung empfiehlt sich eine basische Entschlackungskur der Kopfhaut. Hierdurch werden alle sauren Hautausscheidung von der Kopfhaut gelöst. Das Hautmilieu stellt sich nach mehreren Behandlungen wieder auf ihr natürliches basisches Milieu um und den Pilzen wird der Nährboden entzogen. Um die Entzündung der Kopfhaut zu lindern und das Jucken zu vermeiden, empfiehlt sich die tägliche Anwendung der Haartinktur. Hier werden der Haut von außen Mineralien zugeführt und Schlacken in der Haarwurzel gelöst. Die ätherischen Öle beruhigen die Kopfhaut – das Haarwachstum wird angeregt.
Um der Entzündung nachhaltig entgegenzuwirken ist es wichtig, den Stoffwechsel so umzustellen, daß saueren Hautausscheidungen vermieden werden. Das heißt neben einer ausgewogenen Ernährung ist die Ausscheidung von Säuren durch basische Bäder sehr wichtig, um hier eine Entlastung zu schaffen. Weiterhin ist die Remineralisierung des Körpers, zur Säurenneutralisation und zum Wiederaufbau der Mineraldepots in der Kopfhaut sehr wichtig, damit die vormals entzündeten und entmineralisierten Bereiche wieder neue Haare hervorbringen könne
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