Cellulite


Wie kommt es zu Cellulite ? Auch hier ist an Übersäuerung zu denken. Die primären Geschlechtsorgane der Frau haben zusätzliche Speicher- und Ausleitungsfunktionen. Somit ist die Frau in der Lage, neben den Säurepuffern Blut, Lymphe und Bindegewebe, die Gebärmutterschleimhaut als Zwischenlager für Säuren zu nutzen. Während sie hier erhebliche Mengen an Säuren deponiert, um auch einer Übersäuerung entgegenzuwirken, ist sie nicht gezwungen die anfallenden Säuren durch Mineralverzehr zu neutralisieren; ihr bleiben dadurch ihre Mineraldepots weitestgehend erhalten. Erst wenn die Kapazität der Gebärmutterschleimhaut erschöpft ist, bildet  die Frau durch Säureneutralisierung Schlacken und lagert diese in ihren schnell verfügbaren Bindegewebe-Depots von Hüfte, Gesäß, Oberarm und Oberschenkel als sog. Cellulite ab. Sie ist nicht gewohnt, die Schlacken stetig und langsam in die verschiedenen Gewebsschichten zu verteilen, wie der Mann, der permanent Schlacken entsorgt. Bei Cellulite ist eine basenreiche Ernährung, z.B. in Verbindung mit Entsäuerung und basischer Körperpflege, hilfreich.

 Was passiert bei der Menstruation

Da die Kapazität des Säurepuffers Gebärmutterschleimhaut gegen Ende des Zyklus erschöpft ist, steigt die Säurebelastung kurz vor der Monatsblutung sehr stark an. Die bekannten prämenstruellen Beschwerden wie z.B. Migräne, Empfindlichkeit, Kopfschmerzen und Gereiztheit sind direkte Symptome der akuten Übersäuerung. Durch die Monatsblutung werden die in der Gebärmutterschleimhaut deponierten Säuren ausgeschieden; die Cellulite-Schlacken bleiben jedoch im Gewebe zurück. Gleichzeitig bedeutet die monatliche Blutung eine Entlastung der Eiweißdepots im Körper (bei einer Menstruation gehen ca. 250ml Blut und damit auch ein hoher Eiweißanteil verloren). Der Hämatokritwert im Blut wird abgesenkt und die Blutfließfähigkeit verbessert sich. Darüberhinaus bewirkt der Eiweißverlust im fließenden Blut ein Nachfließen von Eiweißreserven aus den Depots z.B. dem Bindegewebe.

Wie verändert sich der Stoffwechsel der Frau in den Wechseljahren

Die Ursache vieler Beschwerden im Klimakterium liegt in der jetzt fehlenden Möglichkeit der Ausleitung über das weibliche Geschlechtsorgan. Bei ausbleibender Monatsblutung stellt sich der weibliche Organismus auf eine stetige Verstoffwechselung der Säuren ähnlich der des Mannes ein und erlebt nun auch den dadurch bedingten Mineralverlust mit zeitlicher Verzögerung. Die Cellulite-Depots wachsen weiter.

Sehr viel Tee trinken, basenreich ernähren

Um Cellulite-Schlacken zu lösen, ist es sehr wichtig, Tee in großen Mengen zu sich zu nehmen. Hierbei ist zu beachten, daß je nach Verschlackung erst mit geringen Mengen begonnen wird und die Trinkmenge bei guter Verträglichkeit dann sehr rasch gesteigert wird. Zu dem Tee muss die gleiche Menge an kohlensäurefreiem Mineralwasser getrunken werden. Die wiedergelösten Säuren werden mittels Mineralien gebunden und ausgeschieden. Eine ausgewogene mineral- und vitalstoffreiche Ernährung unterstützt diesen Prozeß. 

Sehr viele basische Bäder

Durch die nicht unerheblichen Mengen an aufgelösten Schlacken ist es sehr wichtig diese Stoffe auszuscheiden. Um Nieren und Lymphe zu entlasten ist regelmäßig basische Körperpflege, z.B. basische Vollbäder oder Fußbäder,  anzuwenden. Ist die Frau bereits in den Wechseljahren, so bleibt der unterstützende Effekt der Monatsblutung aus und es muß ganz besonders auf die Badeaktivität bzw. basische Körperpflege während der Auflösung der Cellulite-Schlacken geachtet werden. Viel Bewegung und Sauerstoff unterstützen den Ausscheidungsprozeß. 


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